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Der Vespa Club Bergisch-Gladbach in den Jahren 1992 - 2009

 

1992: Gründung des Clubs von Christa und Heinz. Das Annoncieren hat sich gelohnt:  eine Anzahl von Schülern werden kurzfristig Mitglieder im Club. Die ersten Treffen finden in der "Ewigen Lampe" in Refrath statt. Leider steht uns dort kein separater Raum zur Verfügung. So wechseln wir in das Lokal "Haus Dürscheid" auf der Bensberger Straße. Heinz entwickelt ein Clubband und einen Vereinswimpel.
Die erste Spazierfahrt geht mit 3 Rollern und 4 Teilnehmern an die Steinbach-Talsperre (Eifel). Größere gemeinsame Unternehmungen finden noch nicht statt. Heinz fährt allein zum 40-jährigen Jubiläumstreffen nach Hanau, zur Euro-Vespa nach Pforzheim, zum Vespa Treffen nach Gießen sowie zum Internationalen Vespa-Treffen nach Elm/Saar. Teilnahme an einer Rally mit Turnier beim VC Bonn.

1993: Jetzt wird schon mehr gemeinsam unternommen: Start zum Vespa-Treffen nach Lehrte, ein Ausflug zum Rollermuseum nach Rüdesheim sowie zum Internationalen Treffen nach Heilbronn.
Größte Aktion des Clubs ist die Fahrt, die gleichzeitig die Hochzeitsreise von Anja und Tilo ist, nach Abano/Therme in Italien zur Euro-Vespa, bei der Marion, Michael und Heinz sie auf ihren Rollern begleiten. Übernachtet wird ausschließlich auf Campingplätzen. Mit den Rollern 1200 km in zweieinhalb Tagen über die Alpen nach Abano ist schon ein Erlebnis! Diverse Beiträge unseres Clublebens erscheinen in der örtlichen Presse. Teilnahme am Vespa- Treffen in Mönchengladbach.

1994: Die Internationalen Treffen in Oed und Kaiserslautern werden angefahren. Heinz montiert für Christa einen Seitenwagen an seinen Vespa-Roller PX 200. Der Club nimmt an örtlichen Veranstaltungen teil (Kirschblütenfest in Refrath etc.). Ausfahrt mit anschließendem Grillen. Das erstes Sicherheitstraining des VC Bergisch Gladbach wird von Jürgen Sch. organisiert. Endlich haben wir auch ein neues Vereinslokal gefunden, die "Sander Bauernstube" in Bergisch Gladbach, Sanderstr. 190. Heinz und Tilo unternehmen einen einwöchigen Rollertrip durch den Schwarzwald und das Allgäu.

1995: Größere und kleine Ausfahrten werden unternommen, u. a. zur Tropfsteinhöhle nach Wiehl, eine Such- und Orientierungsfahrt, die von uns selbst gestaltet wird. Unser Informationsstand auf dem Kirschblütenfest in Refrath stößt auf reges Interesse der Besucher. Nachdem die jugendlichen Mitglieder des VC ihre ersten Autos fahren, verbleibt im Club ein kleiner, beständiger Mitgliederstamm.
Im Mai starten Dirk auf seiner Cosa und Anja und Tilo auf ihrer PX 200 zu einer Urlaubsfahrt an den Lago Maggiore. Im Juni fährt der Club zum Vespa-Treffen nach Bad Windsheim bei Nürnberg. Heinz mit seinem Gespann verabschiedet sich nach diesem Treffen und startet allein zu einer Urlaubswoche in den süddeutschen Raum bis hin zum Bodensee. Im Herbst wird das Vespa-Treffen in Bürgel/Hessen angefahren.

1996: Anlässlich des 50. Geburtstages der Vespa wird Heinz mit seiner 150er Vespa GS/3, Bj.1959, vom ZDF in Mainz in die Sendung "Fernsehgarten" eingeladen. Auch der Lokalsender "Radio Berg" interessiert sich für unseren Club und sendet ein Interview.
Das inzwischen traditionelle Sicherheitstraining unter Leitung von Jürgen Sch. findet wieder unter der Zoobrücke statt. Das Roller-Treffen in Hagen wird angefahren. Ein großes, eindrucksvolles Ereignis ist das Veteranentreffen in München (anlässlich "50 Jahre Vespa"). Gemeinsame Exkursion zum Vespa- Treffen nach Rothenburg o. d. Tauber. Tilo, Jürgen und Heinz gönnen sich eine Rollerwoche quer durch Holland.

1997: Zum 5-jährigen Bestehen des VC haben wir auf der Messe "Freizeit, Feste, Feiern" Gelegenheit, mit einem Stand unseren Club zu präsentieren. Organisiert wird außerdem unter Leitung von Jürgen wieder ein Sicherheitstraining. Übungsplatz ist der Parkplatz an der "Saaler Mühle" in Bergisch Gladbach. Leider verletzt sich durch seine Ungeschicklichkeit unser Vespafreund Lothar dabei am Knie erheblich.
Eine Sonntagsausflug in die nähere Umgebung machen wir nach Blankenberg, einem wunderschönen, mittelalterlichen Städtchen an der Sieg.
Auf Einladung des "Kaufhof, Düsseldorf" nehmen wir an der "Italienischen Woche" teil.
Der ortsansässige Rollerhändler Gerfer lädt uns zum "Bergisches Frühstück" ein.
An der Veranstaltung "50 Jahre Vespa" im Hürthpark nehmen wir natürlich auch teil. Veranstalter ist der "Vespa Veteranen Club von Deutschland".
Beim "Urlaubscheck" von Regio Net Bergisch Gladbach sind wir mit einem Stand zu finden.
Hans Josef und Jürgen gestalten unsere erste eigene, große Vereinsfahne mit unserem Namenszug und dem Emblem des Clubs.
Christa und Heinz heiraten. Als "Hochzeitskutsche" dient das Vespagespann des Bräutigams, das traditionell bunt mit Luftballons und leeren Blechdosen "geschmückt" von den übrigen Clubkameraden heimlich vor das Standesamt gefahren wird. Der Bräutigam wundert sich sehr, wie denn sein liebstes Gefährt vor das Standesamt kommt - bis er seine Clubkameraden entdeckt, die mit ihrem Rollern ein Spalier bilden und anschließend im Konvoi in Richtung Refrath starten.
Mit 8 Rollern und 9 Teilnehmern fahren wir das Vespa-Treffen anlässlich des 35-jährigen Bestehens des "Vespa Club Elm" an.
Inzwischen hat der VC Bergisch Gladbach zahlreiche Pokale gewonnen. Eine Spazierfahrt klingt mit anschließendem Grillen in Peters Schrebergarten aus.
Hans Josef, Jürgen und Heinz fahren eine Woche quer durch Luxemburg und übernachten dabei überwiegend auf Campingplätzen.
Im September feiert "Vespa Club Hanau" sein 45-jähriges Bestehen, das wir natürlich auch besuchen.
Eine interessante Spritzfahrt führt uns zum "Röntgen-Museum" nach Remscheid.
Den Abschluss der Saison feiern wir anlässlich Anjas 30. Geburtstag in Engelskirchen.

1998: Das Vespa-Jahr beginnt wieder mit einem Sicherheitstraining unter der Zoobrücke in Köln. Im Mai lädt der Landschaftsverband Rheinland zu einer Rallye ein, an der wir teilnehmen. Außerdem rollen wir mit 8 Fahrzeugen und 9 Teilnehmern zur "Eurovespa" nach Groningen/Holland.
Einen ganzen Tag verbringen wir mit einem Rollerkorso durch Köln, bei dem Rolf auf unseren Club aufmerksam wird. Wir unternehmen einen Wochenendtrip nach Rüdesheim; die Rollerzeitschrift "Roller Spezial" richtete dort ein Motorroller-Treffen aus.
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des "Vespa Club Bonn" führt unser Weg nach Bonn nur ein paar Kilometer rheinaufwärts. Höhepunkt in diesem Jahr ist das "Krentewegge-Treffen" in Hengelo/Holland. Den Abschluss der Saison bildet das "Jubiläumstreffen", zu dem der "VC Düsseldorf" eingeladen hat.

1999: Angefahren wird mit einer ganzen Reihe unserer Clubkollegen und -kolleginnen das "Vespa-Treffen" in Oedt. Eine Tour führt uns zum Sorpesee, an der zahlreiche Rollerbegeisterte aus der näheren und weiteren Umgebung teilnehmen.
Im Sommer findet eine Spritztour mit anschließendem Grillen bei Heinz und Christa statt. Spät am Abend regnet es dann auf die noch übrig gebliebenen Grillwürstchen, doch das kann uns nicht mehr erschüttern, wir sind satt und sitzen unter dem Pavillon im Trocknen.
Einen 7-tägigen Rollerurlaub unternehmen Tilo, Ute, Hans Josef, Willi, Jürgen und Heinz durch den West- und Osthar. Petrus hatte wohl schlechte Laune, denn er ließ es aus allen Kübeln schütten! Selbstverständlich sind wir beim "17. Motoroller-Treffen Krentewegge" in Hengelo wieder dabei.
Eine Anzahl gemeinsamer Ausfahrten werden in die nähere Umgebung durch das Bergische Land unternommen. Eine Einladung des ZDF erreicht uns: Star ist Heinz Roller GS/3 Bj. 1959 in der Sendung "Risiko", in der eine vespabegeisterte Teilnehmerin aus Essen Fragen (allerdings leichte) zu der Vespa-Geschichte beantworten muss.

2000: Das Jahr beginnt mit dem traditionellen Anrollen in die nähere bergische Landschaft.
Von dem Veranstalter der Ausstellung "Vom Nierentisch zu Lara Croft" wird Heinz angesprochen und gebeten, in der "Villa Zanders" in Bergisch Gladbach seine 150er Vespa GS/3, Bj.1959, zur Verfügung zu stellen. Mit einigen Anstrengungen transportiert Heinz den Roller in den 2. Stock der Villa, wo er über einige Monate in der Ausstellung zu sehen ist.
Mit einer ansehnlichen Schar unserer Roller besuchen wir das Vespa-Treffen des "VC Düsseldorf". Bei strahlendem Wetter geht es an einem Sonntag zu einem Trip an den Sorpesee. -
Das größte Ereignis dieses Jahres ist für die Clubmitglieder ein verlängertes Wochenende zum Besuch der "Eurovespa" in Hamburg. Leider spielt hier im Norden der Wettergott nicht mit und lässt es in Strömen regnen.
Während einer Spritztour nach Bad Münstereifel ist uns Petrus ausnahmsweise einmal gnädig und lässt die Sonne vom Himmel herunter brennen. Auf der Fahrt lernen wir auch das größte Radioteleskop der Welt in Effelsberg/Eifel kennen.
Im August starten wir wieder zum alljährlich stattfindenden "Krentewegge-Treffen" in Hengelo. An dem Dreiradtreffen am Emmer-Stausee nimmt nur Heinz mit seinem Beiwagen teil und trifft dort auf eine nicht gerade geringe Anzahl begeisterter "Ape-Fahrer".
Ute, Heinz W., Mario, Hans Josef, Jochen und Jürgen brechen Anfang September zu einer Motorroller-Tour nach Korsika auf. Mit dem Auto-Reisezug geht es bis Lörrach und dann über die Alpen bis Genua. Von dort mit der Fähre nach Korsika, wo einige geruhsame Tage eingelegt werden. Alle Teilnehmer treffen nach 14 Tagen ohne große Zwischenfälle wieder in Bergisch Gladbach ein.
Abschluss des Jahres ist das Abrollen mit dem Ziel "Haus der Geschichte" in Bonn.

2001: Recht früh in diesem Jahr, Anfang April, wird angerollt. Start ist die "Flora" in Köln, denn dort wartet schon eine Journalistin vom "Kölner Wochenspiegel". Sie wird später über den Club berichten wird. Unsere Fahrt ist gut vorbereitet und führt durchs Bergisch Land mit dem Ziel "Holstein Mühle".
Im Mai folgen wir der Einladung zum Jubiläumstreffen des "Vespa Club Hagen" und verbringen dort ein geselliges Vespa-Wochenende.
Etwas ganz anderes ist das Wochenende mit Besuch einer Straußwirtschaft in Siefersheim, unweit von Bad Kreuznach. Fast vollzählig tuckern wir bei strahlendem Sonnenschein (der selten ist bei unseren Ausfahrten) rheinabwärts bis Siefersheim, wo wir mit dem roller-begeisterten Wirt einer sehr alteingesessenen Straußwirtschaft schöne Stunden erleben.
Gegrillt, gegessen und getrunken und gefeiert wird in diesem Jahr viel: Einmal anlässlich des Vorruhestands von Heinz, einmal in Marios Efeugarten, einmal in Rolfs Schrebergarten.
Das besondere Ereignis dieses Jahres ist die endgültige Fertigstellung unserer eigenen Web-Site, mit der sich Jürgen Sch. sehr viel Mühe gegeben hat und deren Aktualisierung immer wieder Arbeit bereitet.
Zwischendurch führt uns ein eintägiger Trip zur Bevertalsperre.
Der schon traditionelle Rollerurlaub führt dieses Jahr in den Schwarzwald, wo Tilo, Heinz und Willi im Hochschwarzwald einige "feuchte" Tage verbringen.
Irgendwann ist uns doch einmal die Sonne hold, und zwar bei einem Samstagausflug zur Bevertalsperre. Wir nutzten dort die Gelegenheit, einmal die Staumauer von innen zu besichtigen.
Das diesjährige Jahresabschlusstreffen, an dem wir mit 8 Fahrern dabei sind, richtet der "VC Gießen" im September aus.
Auch in diesem Jahr verunglückt bei unserem Ausfahrten niemand oder wird sonst irgendwie verletzt.

2002 An diesem frühlingshaften Sonntag steht das traditionelle "Anrollen" auf dem Programm, mit dem der Vespaclub die jährliche Rollersaison eröffnet. Kein Regen, nicht so kalt. Ungewöhnlich, da es sonst beim Anrollen in Strömen regnet! Es geht in Richtung Bornheim-Roisdorf, das am Rand des landschaftlich reizvollen Vorgebirges liegt. Dort kehren wir in die über unsere Landesgrenzen hinaus bekannte Gaststätte "Heimatblick" ein. Anschließend verlassen wir die Ville und fahren durch's Vorgebirge weiter nach Brühl zum Schloss Augustusburg, von wo aus wir die Rückfahrt antreten.
Sodann zog es uns zum Vespa-Treffen nach Elm, an dem wir schon in den letzten Jahren teilgenommen hatten, und von dem wir immer ganz begeistert erzählten, denn alle Vereinsmitglieder dieses Clubs waren bei der Gestaltung des Treffens mit einbezogen. 
Anlässlich unseres 10-jährigen Clubjubiläums verbringen wir dieses Wochenende im Meller Land zwischen Wiehengebirge und dem Teutoburger Wald. Mit auf die Reise gingen Tilo und Anja, Willi, Jürgen S., Ute, Norbert und Heinz.

Den Eintritt in Heinz Vorruhestand hatten wir schon im vorigen Jahr gefeiert, nun aber war er endgültig in Rente, 60 Jahre alt geworden und das sollte entsprechend gefeiert werden.
Heinz, Peter mit Marianne, Rolf, Norbert, Jürgen Sch., Jochen, Willi und Uschi sowie Thorsten traten die Fahrt durchs Bergische Land an zu "Wietscher Mühle".
Auf die Rückfahrt - der Club wäre fast schon zu Hause gewesen - ganz in der Nähe an der Kreuzung -Gohrsmühle-, wenn........, ja wenn nicht eine Autofahrerin dem Jochen, der an der Spitze des Kovoys fuhr, an einer Stoppstraße die Vorfahrt genommen hätte! Durch den Aufprall landete er an der Kreuzung recht unsanft in hohem Bogen auf dem Asphalt - einige Meter von seinem Roller entfernt. Zu Glück ging es harmloser aus als es anfangs den Anschein hatte und Jochen kam nachmittags noch mit seiner Frau direkt vom Krankenhaus zu uns zum Grillen.

An einem Samstagmorgen starteten Willi, Tilo und Ute in Richtung Altmühltal. Sie sahen den Königssee, Reit im Winkl, Kössen, Tegernsee usw. Einige Streckenabschnitte waren sehr kurvig, brachten aber zum Abschluss viel Spaß! Insgesamt sind sie ca. 2.000 Kilometer gefahren.

Mit 9 Rollern, einem Gespann und 11 Teilnehmern führte die Route auf eher langweiligen Straßen nach St. Augustin ins Siebengebirge in Richtung Thomasberg. Von dort rechts ab und da war unser Ziel: die Kloster-Ruine Heisterbach. Nach dem Rundgang durch die Ruine führte der Weg zum "gelben Haus", obwohl einige von uns dies schon kannten.
Über Oberdollendorf ging es den Rhein entlang, vorbei am Adenauer-Dorf (Rhöndorf), Königswinter, Unkel, Linz. Die Fähre wartete wie bestellt auf uns und so konnten wir unsere Fahrt ohne Aufenthalt fortsetzen. In Walporzheim an der Römer-Villa rechts ab und die Serpentinen rauf, dann erreichten wir unser Ziel! Mit Heinz selbstgebackenen Hefe-Nupfis und Norberts Kaffee - zubereitet in dem superleisem Kaffeekocher - fand der Tag am Waldesrand schnell ein Ende, denn es fing so langsam an ungemütlich zu werden! Kaum dass die letzten Kuchenkrümel vertilgt und alle Utensilien verstaut waren, setzte ein leichter Nieselregen ein, der uns bis zum Schluss der Tour begleitete.
So fand ein bis dahin - trotz der einen oder anderen Unpässlichkeit - schöner Ausflug ein etwas abruptes Ende.

 
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